Unsere Werte, unsere Inhalte, wofür wir stehen

Das Leitbild des Oldenburger Wallmuseums

Das Oldenburger Wallmuseum widmet sich inhaltlich über 500 Jahren slawischer Siedlungsgeschichte in Ostholstein zwischen dem 7. und 12. Jahrhundert. Auf Grundlage archäologischer Forschungen am Oldenburger Ringwall erschließen wir die Lebenswelten der Menschen vor rund 1.000 Jahren im ehemals westslawischen Siedlungsgebiet.


Wir verstehen uns als Teil des kulturellen Gedächtnisses der Region. Unsere Arbeit leistet einen Beitrag zur Identitätsstiftung und -bewahrung Ostholsteins, indem wir historische Entwicklungen sichtbar machen und in Beziehung zur Gegenwart setzen.

 

Unser Bildungsverständnis
„Mittelalter hautnah erleben“ bedeutet für uns eine lebendige, wissenschaftlich fundierte und zugleich erfahrungsorientierte Vermittlung. Geschichte wird nicht nur erzählt, sondern erfahrbar gemacht. Durch sinnliche Zugänge, dialogsuchende Formate und die Möglichkeit des eigenen Ausprobierens fördern wir ein nachhaltiges Verstehen historischer Zusammenhänge.


Im Mittelpunkt steht die Wechselwirkung zwischen Menschen und Umwelt im Mittelalter. Aus der Auseinandersetzung mit vergangenen Lebens- und Wirtschaftsweisen ergeben sich Perspektiven für heutige und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen. Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung verbinden wir die Betrachtung von „Gestern – Heute – Morgen“.


Dabei legen wir Wert auf eine Kommunikation auf Augenhöhe: Unsere Vermittlung schafft Raum für Austausch und Reflexion, ohne historische Lebenswelten zu romantisieren oder künstlich von der Gegenwart zu trennen. Der Vergleich zwischen Vergangenheit und Gegenwart erfolgt bewusst und kritisch – als Impuls zum Weiterdenken.

 

Zielgruppen und Teilhabe
Unser Museum richtet sich an Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Familien, Einzelbesucher, Reisegruppen, Kindergärten und Schulklassen finden bei uns gleichermaßen Angebote, die Bildung und Erlebnis miteinander verbinden.


Wir verstehen es als unsere Aufgabe, unterschiedliche Erwartungen – etwa zwischen curricularer Wissensvermittlung und erlebnisorientiertem Zugang – in Einklang zu bringen. Lernen geschieht bei uns durch Erleben, Ausprobieren und Dialog.
 

Inklusion ist für uns selbstverständlich. Barrierefreiheit begreifen wir sowohl baulich als auch sozial und kommunikativ. Inhalte werden so vermittelt, dass sie den jeweiligen Bedürfnissen und Fähigkeiten unserer Besucher entsprechen. Niemand soll ausgeschlossen werden.

 

Werte und Verantwortung
Das Oldenburger Wallmuseum ist ein offener Ort historischer Bildung, Begegnung und kultureller Teilhabe. Unsere Arbeit gründet auf den Werten der demokratischen Gesellschaft. Geschichte wird wissenschaftlich fundiert, kritisch reflektiert und frei von ideologischer Instrumentalisierung vermittelt.


Anschauliche Vermittlungsformen dienen der historischen Einordnung und dem Verständnis – nicht der Rechtfertigung von Ausgrenzung, Gewalt oder Diskriminierung.


Wir erwarten von Mitarbeitenden, Freiwilligen und Partnern ein klares Eintreten gegen extremistische, diskriminierende oder respektlose Äußerungen und Handlungen. Unsere Kooperationen basieren auf gemeinsamen Wertvorstellungen und dem Anspruch an Qualität, Offenheit und Professionalität.

 

Zusammenarbeit und Qualität
Die Weiterentwicklung unserer Bildungsarbeit erfolgt im kontinuierlichen Austausch mit freiwilligen Unterstützern, wissenschaftlichen Fachkräften, institutionellen Partnern und anderen Museen. Evaluation, Reflexion und kollegiale Beratung sichern die Qualität unserer Angebote und eröffnen neue thematische Perspektiven.

 

Unser Selbstverständnis
Wir stehen für:

  • Kommunikation auf Augenhöhe
  • Physische und soziale Barrierefreiheit
  • Wärme, Offenheit und Respekt
  • Nachhaltigkeit im Denken und Handeln

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, ideelle wie materielle Ressourcen verantwortungsvoll zu bewahren und weiterzugeben – im Bewusstsein unserer Verpflichtung gegenüber kommenden Generationen.


So verstehen wir das Oldenburger Wallmuseum als lebendigen Lern- und Begegnungsort, der Vergangenheit erfahrbar macht, Gegenwart reflektiert und Zukunft mitdenkt.

 

Beowulf Schleswig

Beowulf Schleswig spricht sich aus Überzeugung gegen Geschichtsmissbrauch aus und erklärt nebenbei, warum Wikinger keine Rassisten waren.

Lübecker Manifest

Wir sind Mitunterzeichner des Lübecker Manifests für Museen, in dem sich die Teilnehmenden für Demokratie, Inklusion und kulturelle Vielfalt aussprechen.

 

BSK - Beratungsstelle Osholstein

Wir kooperieren nicht nur mit der Beratungsstelle Ostholstein des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.. Wir arbeiten auch zusammen an neuen Angeboten, die allen zu Gute kommen.

 

Öffnungszeiten:

 

April - Oktober:

Dienstag - Sonntag, 10 - 17 Uhr

alle Feiertage: 10 - 17 Uhr

 

Juli - August:

Montag - Sonntag, 10 - 17 Uhr

 

November - März: 

geschlossen

Für Gruppen auf Anfrage

 

 

 

Oldenburger Wallmuseum

Professor-Struve-Weg 1

23758 Oldenburg in Holstein

 

Tel.: 04361-623142

info@oldenburger-wall.de

 

Direkt an der A1

Abfahrt "Oldenburg i.H. - Nord"

Gefördert durch die Stiftungen der Sparkasse Holstein
Förderung unseres Färbergartens und Hags
Gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
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