Im frühen Mittelalter war bereits vieles bekannt, was unsere heutige Konsumgesellschaft ausmacht: Spezialisierte Händler und Handwerker, die nur von ihrem Gewerbe lebten ohne Landwirtschaft betreiben zu müssen, und natürlich die ersten Konsumgüter.
Neben feinen und teuren Luxuswaren wurden auch bereits die ersten Massenwaren für den kleinen Geldbeutel hergestellt. Auch Produktpiraterie war dem mittelalterlichen Menschen bekannt. - Bekanntestes Beispiel sind Qualitätsschwertklingen aus dem Hause "Ulfberht" im Rheinland, die massenweise kopiert wurden.
Am Lieblingsthementag unser "Leute von Starigard", darf jeder unserer Handwerker frei seinem bevorzugten Handwerk nachgehen und lädt unsere Besucher zum Nachfragen und vor allem Selbstprobieren ein.
Wie praktisch und beliebt Ledertäschchen bereits im Frühmittelalter waren, erfahren Sie am besten, wenn Sie selbst bei unseren Handwerkern zu Nadel und Faden greifen und sich ein kleines Täschchen nähen. Der Bogenschütze lässt Sie genauso mitmachen wie der Specksteinschnitzer oder der Bernsteinschleifer. Außerdem können Sie mit unserem Wikingerschiffnachbau auf dem Wallsee auf "kleine Fahrt" gehen und einen sturmfreien Eindruck davon bekommen, wie sich die Händler auf ihren Reisen gefühlt haben.
Unsere Besucher dürfen sich selbst einmal in unterschiedlichen Handwerken ausprobieren, wenn im Wallmuseum "Markt & Werkstatt" seine Pforten öffnet!
nächster Termin: Samstag, 6. Juni 2026, 13 - 17 Uhr
Eintritt: im regulären Eintrittspreis enthalten (Tagesticket)
Öffnungszeiten:
April - Oktober:
Dienstag - Sonntag, 10 - 17 Uhr
alle Feiertage: 10 - 17 Uhr
Juli - August:
Montag - Sonntag, 10 - 17 Uhr
November - März:
geschlossen
Für Gruppen auf Anfrage
Oldenburger Wallmuseum
Professor-Struve-Weg 1
23758 Oldenburg in Holstein
Tel.: 04361-623142
info@oldenburger-wall.de
Direkt an der A1
Abfahrt "Oldenburg i.H. - Nord"